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Stadtwerke Bochum

Als kommunales Unternehmen versorgen die Stadtwerke Bochum die Einwohner mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Über eine Tochtergesellschaft betreiben die Stadtwerke Bochum zusammen mit Herne und Witten mehrere Erdgastankstellen im Stadtgebiet.

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Die Geschichte der Stadtwerke Bochum beginnt im Jahr 1855 Die zu diesem Zeitpunkt gegründete „Stadt Bochumer Gas-Anstalt“, versorgt die Stadt fortan mit. Zu dieser Zeit hat Bochum gerade mal 6.000 Einwohner, nach einem Jahr beziehen 150 Haushalte Gas von der Gasanstalt. 1871 begann mit der ersten Wasserleitung der Ausbau des Trinkwasserversorgungsnetzes und im Jahr 1892 wurde mit dem Bau des ersten Elektrizitätswerkes der Grundstein für die Stromversorgung der Stadt gelegt.

Die Stadtwerke Bochum beziehen ihren Strom zu rund 23% aus regenerativen Energiequellen und liegen damit weit über dem Bundesdurchschnitt. Weitere Bezugsquellen sind die Kernkraft und fossile Energien. Spezielle Angebote ermöglichen es dem Endkunden, den Anteil an regenerativen Energien, insbesondere aus Wasserkraft, für seinen Hausanschluss zu erhöhen. 1974 begannen die Stadtwerke Bochum die Umstellung von Stadt- auf Erdgas. Dies wurde durch die steigende Nachfrage erforderlich. Durch den Zusammenschluss mit den Stadtwerken Heine und Witten werden durch größere Abnahmemengen stabile Preise möglich, die an den Endkunden weitergegeben werden. Das Erdgas wird größtenteils aus dem Ausland importiert, nur ein geringer Anteil stammt aus deutschen Vorkommen.

Zusammen mit den Stadtwerken Dortmund wurde im Jahre 2003 die Gelsenwasser AG mit einem Anteil von fast 95% übernommen. Dadurch ist die Bereitstellung von Trinkwasser durch die Stadtwerke Bochum langfristig gesichert. Neun Wasserwerke beliefern die Haushalte kontinuierlich mit der erforderlichen Trinkwassermenge. Die Qualität des Wassers wird ständig durch Proben überwacht. Somit wird die Einhaltung der strengen Richtlinien der Trinkwasserverordnung stets gewährleistet.

Die Fernwärme für die Stadt Bochum wird durch die vorhandenen Heizkraftwerke mittels Kraft-Wärme-Kopplung bereitgestellt. Durch den hohen Wirkungsgrad von über 80% stellt dieses Verfahren eine sehr effektive und umweltfreundliche Methode zur Wärmegewinnung dar. Die Grundlagen für eine möglichst verlustfreie Nutzung der Abwärme wird durch die Bereitstellung eines sehr gut isolierten Leitungssystems abgesichert, mit dem die Stadtwerke Bochum heißes Wasser auf rund 100 Kilometern Länge zu den Abnehmern transportiert. Das Leitungsnetz wird bedarfsgerecht ausgebaut und regelmäßig gewartet. Neben den Stadtwerken beliefern auch die Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co Holding KG (WGW) und die Fernwärmeversorgung Universitäts-Wohnstadt (FUW) Bochum mit Fernwärme.


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