Anbieter Tipps 2017


Gasversorgerwechsel

Seit 2006 ist es privaten Gaskunden möglich, den Gasanbieter frei zu wählen. Stetig steigende Gaspreise lassen es mehr als sinnvoll erscheinen, einen Gasversorgerwechsel in Betracht zu ziehen. Viele Verbraucher scheuen einen solchen jedoch, weil sie einen großen Aufwand oder persönliche Nachteile wie z. B. eine längere Unterbrechung der Gasversorgung oder zusätzliche Kosten und Gebühren befürchten. Das schränkt den Wettbewerb auf dem Energiemarkt immer noch ein. Man sollte sich aber nicht davon täuschen lassen, denn mit einem Wechsel kann man mehrere hundert Euro im Jahr sparen.

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Viele regionale Versorger bieten ihre Produkte zu unterschiedlichen Tarifen an. Sie versuchen, sich gegenseitig mit ihren Preisen zu unterbieten. Hier sollte man sich als erstes nach einem günstigeren Versorger als dem jetzigen umsehen. Hilfestellung bieten dabei die örtlichen Verbraucherzentralen. Im Internet ist es möglich, sogar auf bundesweiter Ebene zu suchen. Auf vielen unterschiedlichen, teilweise auch von Wirtschaftsmagazinen und der Stiftung Warentest geprüften und ausgezeichneten Internet-Portalen werden Tarifvergleiche angeboten. So ist schnell ein günstiger Anbieter gefunden. Bei der Wahl des richtigen ist es wichtig, auf eine Mindestvertragslaufzeit zu achten.

Sofern möglich, sollte man sich nicht länger als 6 Monate, allerhöchstens jedoch ein Jahr vertragsmäßig fest an einen Anbieter binden. So ist man bei eventuellen Preiserhöhungen zeitnah in der Lage, den Versorger erneut zu wechseln. Natürlich ist es auch möglich, wieder zum alten Versorger zurück zu wechseln, sofern man das möchte. Einige Anbieter offerieren eine Preisgarantie, also einen über einen bestimmten Zeitraum gesicherten Festpreis der Tarife. So ist man, während andere Anbieter ihre Preise erhöhen, auf der sicheren Seite und muss keinen Anstieg befürchten. Vorsicht ist allerdings bei Anbietern geboten, bei denen man für ein halbes oder sogar ganzes Jahr im Voraus bezahlen muss. Bei einer möglichen Pleite des Unternehmens ist dann in den meisten Fällen das Geld verloren.

Ist ein Versorger gefunden, der den eigenen Vorstellungen und Wünschen entspricht, kann man wechseln. Das ist einfacher, als viele meinen. Man benötigt dazu lediglich einen Antrag, den man vom neuen Versorger anfordert oder online einfach ausdruckt. Nach Eintragung der benötigten Daten wie Name und Adresse, Zählernummer, Jahresverbrauch und Kundennummer des bisherigen Gaslieferante, lässt man dem zukünftigen Gasanbieter das Formular zukommen. Den Rest wie z. B. die Kündigung des bisherigen Vertrages übernimmt der Gasanbieter. Es ist nicht nötig, den Zähler zu wechseln oder die Leitungen auszutauschen. Nach 6 bis 10 Wochen ist der Wechsel komplett und man bezieht das Gas vom neuen Anbieter.