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Optimale Luftfeuchtigkeit & Heizkosten

Dass feuchte Luft mehr Energie aufnehmen kann als trockene Luft, dass dürfte heute wohl jedem Menschen aus dem Physikunterricht in der Schule bekannt sein. Hinzu kommt die Tatsache, dass Luft mit einem höheren Wassergehalt auch eine höhere Menge an Energie zugeführt werden muss, um sie erwärmen zu können. Diesen Umstand kann man sich zunutze machen, um beim Heizen Gas sparen zu können.

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Ein Luftfeuchtigkeitsmesser kostet im Handel nur wenige Euro. Ihn sollte man als Kontrollinstrument auf jeden Fall nutzen. Damit wird auch das interessant, was die Experten zum Vermeiden von Schimmelbildung in der Wohnung empfehlen: die so genannte Stoßlüftung. Kritiker geben hier zu bedenken, dass dabei die gesamte warme Luft aus der Wohnung entweicht und man mit einer Permanentlüftung über ein gekipptes Fenster einen Energieaustausch zwischen der Abluft und der Frischluft erreichen könnte. Das mag zwar in den ersten Minuten so sein, aber dann führt das dazu, dass die gesamte Wand um das Fenster herum und auch die in der Nähe stehenden Möbel komplett auskühlen. Der dann notwendige Energiebedarf, um wieder eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen, ist deutlich höher als der, den man benötigt, wenn man alle zwei bis drei Stunden für ein paar Minuten Durchzug macht. Dabei wird nur die Raumluft ausgetauscht und die Wände und Möbel kühlen nicht mit aus.

Besonders an kalten trockenen Wintertagen hat die Stoßlüftung einen zusätzlichen Vorteil. Man erreicht eine deutliche Reduzierung der Luftfeuchtigkeit. An Frosttagen liegt sie im Freien häufig um die zwanzig Prozent oder beträgt sogar noch weniger. In einem nicht regelmäßig belüfteten Innenraum kann sie locker über siebzig Prozent liegen. Deshalb sollte man auch die Finger von den Raumluftbefeuchtern lassen, wenn man Gas sparen möchte. Im Gegenteil, hier wirkt sich die Aufstellung von Raumluftentfeuchtern positiv aus. Besonders in den Sanitärräumen ist die Lüftung beim Gas sparen wichtig, weil hier die Luftfeuchtigkeit bei einer heißen Dusche auch schon mal auf über neunzig Prozent ansteigen kann. Diese nasse Luft aufzuheizen, kostet richtig viel Energie, und wenn sie sich noch dazu in den Wänden absetzt, riskiert man nicht nur Schimmel, sondern deutlich erhöhte Heizkosten.


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