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Gas & warmes Wasser sparen

Es ist bekannt, dass der Gasverbrauch sich deutlich erhöht, wenn die Heizungsanlage zusätzlich die Warmwasserversorgung übernimmt. Dennoch sollte die Entscheidung zugunsten der Warmwasserbereitung mit Gas ausfallen, da die Verwendung von Strom mit wesentlich höheren Kosten verbunden ist. Dennoch kann der Gasverbrauch deutlich verringert werden, wenn man beim Umgang mit dem warmen Wasser einige wichtige Regeln beachtet.

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Warmes Wasser im Bad
Allein bei der Verwendung des warmen Wassers im Bad gibt es große Einsparpotentiale. Wer sich die Zähne bei fließendem Wasser putzt, lässt mehrere Liter Wasser, das auf rund 45 Grad erhitzt wurde, einfach durch den Abfluss fließen. Dabei reicht ein Minimum des Wasserverbrauchs vollkommen aus. Grundsätzlich sollte man daher Zahnputzbecher verwenden. Der Becher Wasser reicht aus, um den Mund vor und nach dem Zähneputzen auszuspülen und während des Putzens kann der Wasserhahn geschlossen bleiben. Um nach dem Zähneputzen den Schaum vom Mund abzuspülen, ist kaltes Wasser sehr gesund.

Händewaschen mit warmem Wasser ist ein Luxus, der nicht einmal gesund ist, denn kaltes Wasser regt den Kreislauf selbst dann an, wenn es nur an die Hände gelangt. Es ist sicherlich angenehm, lange unter der warmen Dusche zu stehen, aber auch nicht ganz billig. Eine Menge Wasser und Gas kann man einsparen, wenn der Wasserhahn beim Einseifen geschlossen bleibt und das Wasser erst wieder zum Abspülen des Schaums aus der Dusche fließt.

Warmes Wasser in der Küche
In der Küche verwendet man warmes Wasser vorwiegend zum Spülen und zum Kochen. Wird kochendes Wasser benötigt, so ist es sinnvoll, warmes Wasser auf dem Herd aufzusetzen, da es in wesentlich kürzerer Zeit zum Kochen gebracht wird, als kaltes Wasser. Die Stromersparnis ist höher, als eine Gasersparnis wäre, wenn man kaltes Wasser verwendete.

Ein hohes Einsparpotential aber besteht beim Geschirrspülen oder Vorspülen für die Spülmaschine. Mit dem Abspülen unter fließendem Wasser verrinnt eine Menge Energie im Abfluss. Es ist nicht unbedingt erforderlich, Geschirr, das in der Maschine gereinigt wird, vorzuspülen. Grobe Verschmutzungen können notfalls mit kaltem Wasser abgespült werden. Auch das Abspülen des Schaums beim Geschirrspülen kann in einem mit Wasser gefüllten Becken erfolgen und senkt somit auf Dauer spürbar den Gasverbrauch.


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